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erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien werden auch "regenerative Energien" genannt. Darunter versteht man
Energiequellen, welche der Mensch für sich nutzbar machen kann, ohne begrenzte Ressourcen der
Welt anzuzapfen. Sie sind entweder "unerschöpflich" oder wachsen nach. Genau genommen können
Energien weder verbraucht nocht erneuert werden. Energie kann man allenfalls Systemen
hinzufügen oder entnehmen. Im allgemeinem Sprachgebrauch werden "erneuerbare Energien" auf
Systeme angewandt, mit denen man aus den Umweltprozessen Energie abzweigt. Erneuerbare
Energien finden immer mehr Nachfrage. Es hat sich zu einem bedeutenden und schnell wachsenden
Markt entwickelt.
Noch sind erneuerbare Energien aber keine Komplettlösung, da man viel Energie für die Produktion
ihrer Karftwerke benötigt. Solarzellen sind dabei ein gutes Beispiel: Eine Solarzelle muss hierzulande
sechs Jahre in Betrieb sein, um die, bei der Produktion benötigte, Energie herauszuholen
(amortisieren).
 
Erneuerbare Engerie sind beispielsweise:
- Solar (nur bei Tag nutzbar)
- Wasser (in begrenzten Gebieten)
- Wind (nur bei ausreichender Windstärke)
- Erdwärme (wenn zu tief, nicht sinnvoll)
- Biogas (Gefahr der Monokultur)
Aufgrund dieser Unregelmäßigkeiten wären in Zukunft (2030) hohe Stromschwankungen der Fall,
würde die überschüßige Energie nicht für Spitzenlasten, beziehungsweise auch Grundlasten
(Sonnenenergie für nächtliche Grundlast) gespeichtert werden.
 
Ein Druckluftspeicherkraftwerk der zweiten Generation ist zurzeit in der Entwicklung: ein adiabates
Druckluftspeicherkraftwerk. Abiabat heißt, dass kein Wärmeaustausch mit der Umgebung stattfindet.
Die Trans-Mediteranean Renewable Energy Coorperation (TREC) ist eine Initiative, die sich für die
Übertragung des in Wüstenregionen erzeugten Solar- und Windstroms nach Europa einstetzt. Sie
träumen davon, die Sahara zur
Energiequelle zu machen, da rein rechnerisch 3 Prozent der Sahara ausreichen
würden, um mit Solarenergie ganz Deutschland zu versorgen. Für solche
Energieübertragungen käme HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen)
in Frage, da man damit von der Sahara bis nach Deutschland nur 10-15 Prozent
Energieverlust haben würde. Hochspannung heißt 100-1000 Kilovolt (kV), wegen
der Gleichspannung sind jedoch nur Energielinie von Punkt A nach Punkt B
möglich und kein Energienetz, was bei diesem Zweck jedoch nicht weiter stört.
Fotos: ©  Rainer Sturm & sprisi / PIXELIO
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